1. Betreuung vor der Geburt
Rauchen während der Schwangerschaft
Raucht eine Frau während der Schwangerschaft, können Schwierigkeiten auftreten, die das werdende Kind betreffen.
Die im Kreislauf zirkulierenden Schadstoffe des Tabakrauchs passieren zu einem großen Teil die Plazentarschranke und gelangen damit zwangsläufig in den Körper des sich entwickelnden Fötus. Als Folge davon, nimmt beispielsweise die Herzfrequenz des ungeborenen Kindes deutlich zu. Die verminderte Gefäßversorgung der Plazenta führt zur Sauerstoffarmut beim werdenden Kind. Es wächst dadurch langsamer. Neugeborene von rauchenden Müttern, haben ein um durchschnittlich 200 Gramm erniedrigtes Geburtsgewicht. Vereinzelt werden auch Missbildungen mit dem Rauchen der Mutter in Zusammenhang gebracht.
Ausserdem ist die Sterblichkeit der Kinder rauchender Mütter in den letzten Tagen der Schwangerschaft und in den ersten Tagen nach der Geburt höher als bei denjenigen von Nichtraucherinnen. Anhand derzeit noch nicht wissenschaftlich erklärbarer Studien, zeigt sich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen plötzlichen Kindstod in den ersten Lebenstagen im Zusammenhang mit starkem Tabakkonsum bzw. sogar auch mit einer Passivrauchexposition der Mutter. Nicht nur zum Geburtszeitpunkt, auch in der nachfolgenden Entwicklung sind Kinder von Raucherinnen benachteiligt. Das Wachstum läuft verzögert und die Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen ist vermindert. Konsequenzen können sich aber auch bei intellektuellen und emotionalen Leistungen zeigen
Aufgrund der obgenannten Fakten, muss Frauen nahegelegt werden, während der Schwangerschaft nicht zu rauchen.
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